Alaska Wildlachs
In den Gewässern in und um Alaska leben fünf Wildlachsarten (Rotlachs, Hundslachs, Königslachs, Silberlachs und Buckellachs)(lat. Oncorhynchus spp.). Sie gehören zur Familie der Salmoniden und leben anadrom. Das heißt, sie leben im Meer und kehren in ihren Geburtsfluss zurück, um zu laichen. Der pazifische Lachs stirbt nach dem Laichen, während der atlantische Lachs nach dem Ablaichen mehrere Male ins Meer zurückkehren kann. Alaska-Wildlachs ernährt sich unter anderem von Krebstieren, die dem Lachsfleisch die charakteristische rötliche Farbe verleihen. Nach ein bis vier Jahren haben sich die Lachse im Meer genügend Fettreserven angefressen, um die Rückwanderung zum Laichen an ihre Geburtsplätze im Süßwasser antreten zu können. Lachse sind fleißige Schwimmer. Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 50 bis 100 Kilometern am Tag legen die Tiere im Laufe ihres Lebens Tausende von Kilometern zurück.
Ob gegrillt, gebraten, geräuchert, gedünstet, gekocht oder mariniert: Alaska-Wildlachs ist in Deutschland sehr beliebt. Neben dem Geschmack überzeugt der Fisch auch durch seinen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren.
Aussehen
Kennzeichnend für alle lachsartigen Fische ist das feste, saftige rot bis hellorangefarbene Fleisch, sowie die sogenannte Fettflosse – eine dicke, strahlenlose Hautfalte zwischen Rücken- und Schwanzflosse.
Die ins Meer abwandernden kleinen Lachse durchlaufen eine physiologische Veränderung, die es ihnen ermöglicht, im Meerwasser mit 28 – 32 % Salzgehalt zu leben. Dieser Vorgang der Smoltifizierung verändert auch das Erscheinungsbild der kleinen Lachse. Sie verlieren ihre dunkel gefärbten Streifen und erhalten ein silbriges Aussehen mit dunklem Rücken. Beim Herannahen der Geschlechtsreife legen die bis dahin silberblanken Lachse mit dunkelblauem Rücken je nach Art ihre Laichtracht mit oliv bis braun gefärbtem Rücken und gelb/rötlichen Seiten an. Der zu diesem Zeitpunkt farbenprächtigste Vertreter der Lachse ist der pazifische Rotlachs oder Sockeye, der, annähernd scharlachrot in die in den nördlichen Pazifik führenden Flüsse zum Laichen aufsteigt. Beim männlichen pazifischen Buckel-/Pinklachs bildet sich außerdem während der Laichzeit ein überdimensionaler Höcker – daher die Bezeichnung – auf dem Rücken aus. Der Alaska Wildlachs wird je nach Art durchschnittlich zwei bis sieben Jahre alt.
Steckbrief
Größe: je nach Art zwischen 60 und 100 cm
Gewicht: je nach Art zwischen 0,9 bis 18 kg
Nährwerte und Energie pro 100 g:
kcal: 215; kJ: 907
Eiweiß: 19,9 g
Fett: 13,6 g
Jod: 34 μg
Omega-3-Fettsauren: 1,25 g
Herzlichen Dank an das Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) für die freundliche Unterstützung mit Informationen.
Wo kaufen
Alaska-Wildlachs in Form von Schlemmerfilets, als Filet Natur oder geräuchert. Nutzen Sie unsere “Wo kaufen”- Seite um Händler in Ihrer Nähe zu finden, die MSC-zertifizierten Wildlachs aus Alaska verkaufen.
Rezepte mit Alaska-Wildlachs
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Z.B. Lachsfilet mit mediterranem Tomaten Potpourri
Alaska-Wildlachs aus nachhaltiger Fischerei
Lesen Sie, warum die amerikanische Alaska-Wildlachs-Fischerei vorbildlich nach MSC-Standard arbeitet und Alaska Wildlachs auf umweltverträgliche Art und Weise fängt. Hier geht`s zur Fallstudie Alaska-Wildlachs.

