Skipjack / Echter Bonito — Marine Stewardship Council
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Skipjack / Echter Bonito

+++ Katsuwonus pelamis +++ wird bis zu 12 Jahre alt +++ Größe: Ø 70 cm +++ Gewicht: Ø 5 kg +++

Skipjack © Scandinavian Fishing Year BookDer Echte Bonito ist die wirtschaftlich bedeutendste als Thunfisch vermarktete Art, anatomisch jedoch die kleinste. Zu erkennen ist der Echte Bonito an den sieben dunklen Längsstreifen auf seiner silbrigen Bauchseite. Der Echte Bonito lebt in tropischen und subtropischen Meeren. Die meisten Fische sind wechselwarme Tiere. Der Echte Bonito hingegen hat ein besonderes Blutgefäßsystem, das sogenannte Wundernetz oder „Rete mirabile“, welches bei der Thermoregulation hilft. Sie sind dadurch in der Lage ihre Körpertemperatur gleichmäßig einige Grad über der sie umgebenden Wassertemperatur zu halten.

 

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Beispiel einer MSC-zertifizierten Fischerei

> Ringwadenfischerei der Mitgliedsstaaten des Nauru-Abkommens im Westlichen und Mittleren Pazifik (PNA-Fischerei): PNA Western and Central Pacific skipjack tuna

PNA Skipjack Fischerei © www.atuna.com Die englische Abkürzung PNA steht für ‚Parties to the Nauru Agreement‘ und bezeichnet die Mitgliedsstaaten des Nauru-Abkommens. Über dieses Bündnis haben sich acht Inselstaaten in Ozeanien durch eine subregionale Übereinkunft auf das Management der Thunfischfischerei in ihren ausschließlichen Wirtschaftszonen und benachbarten Hoheitsgebieten geeinigt. Von der Zertifizierung abgedeckt sind von den Mitgliedsstaaten lizenzierte Fangschiffe, die in den ausschließlichen Wirtschaftszonen von Papua-Neuguinea, Kiribati, Nauru, Palau, der Föderierten Staaten von Mikronesien, der Marshall-Inseln, den Salomonen und Tuvalu mit Ringwaden fischen. Die Zertifizierung umfasst ausschließlich die Ringwadenfischerei auf Bonitoschwärme, die weder mit natürlichen noch künstlichen Objekten wie Fischsammlern (fish aggregation devices / FADs) assoziiert sind.

Die PNA-Fischerei unterliegt verbindlichen Vereinbarungen über Mindestanforderungen für Lizenzen, zu denen detaillierte Berichterstattung sowie Inspektion und Identifizierung von Fangschiffen gehören. Zudem schreiben diese Vereinbarungen die Anwesenheit von Beobachtern an Bord auf allen Fangfahrten vor und verbieten die Hochseefischerei für alle zugelassenen Fangschiffe. Maßnahmen für das Einbehalten aller Fänge werden umgesetzt und eine Tage-auf-See-Regelung, welche die Anzahl der erlaubten Fangtage unabhängig von der Größe der Fangflotte festgelegt, reguliert die Ringwadenfischerei.

 

Fanggebiet der Fischerei

FAO Fanggebiet 71 mit Ökoregionen (c) Fischbestände Online verändert nach FAO

FAO 71

Westlicher Pazifischer Ozean

Papua-Neuguinea, Kiribati, Mikronesien, Marshallinseln, Nauru, Palau, Salomoninseln, Tuvalu






 

© Speziesbild: Scandinavian Fishing Year Book | Fischereibild: www.atuna.com | Fanggebiet: Fischbestände Online verändert nach FAO

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